RuckensteinerOnline-Marketing für Shops

Methode

Kurze Lektionen. Ihr Shop als Übungsfeld.

Jeder Kurs ist aufgezeichnet und in Kapitel gegliedert. Eine Lektion erklärt eine Sache, zeigt sie am Bildschirm und endet mit einer Aufgabe, die Sie direkt an Ihrem eigenen Shop erledigen.

Kurse
12
Lektionen
296
Videozeit
44 Std. 47 Min.
Zugang
18 Monate
Frau an einem hellen Tisch mit Laptop, Notizblock und Tasse, nachdenklich beim Mitschreiben
Pro Lektion im Schnitt 7–11 Minuten errechnet aus den Kapiteln aller 12 Kurse

Aufbau einer Lektion

Vier Teile, immer in derselben Reihenfolge

  1. 01

    Video

    Erklärung und Bildschirmaufnahme, meist 7 bis 11 Minuten. Auf Deutsch, im Browser abgespielt, beliebig oft wiederholbar.

  2. 02

    Arbeitsblatt

    Eine Vorlage zum Ausfüllen oder Kopieren — Tabelle, Text- oder Prüfvorlage. Als Datei zum Herunterladen.

  3. 03

    Aufgabe am eigenen Shop

    Ein konkreter Arbeitsschritt in Ihrem Shop, Werbekonto oder Postfach. Kein Fallbeispiel eines fremden Unternehmens.

  4. 04

    Checkliste

    Woran Sie erkennen, dass der Schritt erledigt ist — damit Sie das nächste Kapitel nicht auf halbem Boden beginnen.

Gliederung, kein Transkript. So ist Kapitel 1 aufgebaut — welche Fragen die 4 Lektionen beantworten, welches Arbeitsblatt dazugehört und welche Aufgabe am Ende steht. Die Videos selbst sehen Sie nach dem Kauf.

Kapitel 1 · Was die DSGVO verlangt — und was nicht · 4 Lektionen, 36 Minuten

  1. 1.1

    Zwei Regelwerke, nicht eines

    • Die DSGVO regelt, ob und auf welcher Grundlage Sie personenbezogene Daten verarbeiten: Einwilligung, Vertrag, berechtigtes Interesse (Art. 6).
    • Ob Sie auf dem Gerät der Besucher etwas speichern oder auslesen dürfen, regelt die ePrivacy-Vorgabe — in Österreich § 165 Abs. 3 TKG 2021, in Deutschland § 25 TDDDG.
    • Die Folge für den Shop: Für Analyse- und Werbe-Cookies braucht es eine Einwilligung, für technisch notwendige nicht.
  2. 1.2

    Was technisch notwendig ist — und was nicht

    • Warenkorb, Login, Spracheinstellung und Sicherheitsfunktionen auf der einen Seite.
    • Analytics, Werbepixel, eingebettete Videos und Karten auf der anderen.
    • Grenzfälle, an denen Shops oft hängen bleiben: Chat-Fenster, Bewertungs-Widgets, A/B-Tests.
  3. 1.3

    Was ein Einwilligungsbanner leisten muss

    • Ablehnen so einfach wie Zustimmen — nach Ansicht der Aufsichtsbehörden schon auf der ersten Ebene.
    • Keine vorausgewählten Kästchen (EuGH, „Planet49“, 2019) und verständlich benannte Zwecke.
    • Widerruf jederzeit und so einfach wie die Erteilung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO); die Einwilligung muss nachweisbar sein.
  4. 1.4

    Was die DSGVO nicht verlangt

    • Für die Abwicklung einer Bestellung braucht es keine Einwilligung — dafür reicht der Vertrag.
    • Setzt der Shop nur technisch notwendige Cookies, ist kein Einwilligungsbanner nötig.
    • Umgekehrt gilt: Serverseitiges Tracking macht die Einwilligung nicht überflüssig, und ein Banner ersetzt keine Datenschutzerklärung.

Arbeitsblatt

Tag-Inventar Ihres Shops

Aufgabe

Öffnen Sie Ihren Shop in einem privaten Fenster und lehnen Sie im Banner alles ab. Sehen Sie dann in den Entwicklertools des Browsers nach (Chrome: Reiter „Anwendung“, Firefox: „Web-Speicher“), was trotzdem gesetzt wurde. Jeder Eintrag kommt als Zeile ins Inventar.

Checkliste

  • Jedes Werkzeug im Shop steht im Inventar.
  • Bei jedem ist „notwendig“ mit Ja oder Nein beantwortet.
  • Nach „Alles ablehnen“ bleiben nur notwendige Einträge.
  • Offene Fragen sind für die Datenschutzfachkraft notiert.

Der Kurs erklärt die technische Umsetzung. Er ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine Prüfung durch eine Datenschutzfachkraft.

Arbeitsblätter und Vorlagen

Was am Ende jedes Kurses bei Ihnen liegt

Die Videos erklären, die Dateien bleiben. Zu jedem Kurs gehören Vorlagen, die Sie für Ihren Shop ausfüllen — hier, was Sie am Ende in der Hand halten.

Laptop mit Diagrammen auf einem weißen Tisch, daneben ein Notizbuch und eine Tasse

Zugang, Geräte, Aktualisierungen

Das Praktische, ohne Kleingedrucktes

Zugang

Nach der Zahlung kommen Ihre Zugangsdaten innerhalb von einem Werktag per E-Mail. Ab dann steht jeder gekaufte Kurs 18 Monate zur Verfügung — genug Zeit, um ihn im eigenen Tempo durchzuarbeiten und später nachzuschlagen.

Geräte

Die Videos laufen im Browser, eine App ist nicht nötig. Für die Aufgaben empfehlen wir einen Laptop oder Desktop: Sie arbeiten ja parallel in Ihrem Shop oder Werbekonto.

Dateien

Arbeitsblätter, Vorlagen und Checklisten laden Sie als Dateien herunter. Sie gehören Ihnen auch nach Ablauf des Zugangs.

Wenn sich ein Werkzeug ändert

Google, Meta und die Shopsysteme ändern regelmäßig Menüs und Namen. Betrifft das eine Lektion, ergänzen wir einen Hinweis oder nehmen den Teil neu auf; während Ihres Zugangs sehen Sie immer die aktuelle Fassung.

Bewusst weggelassen

Was Sie bei uns nicht bekommen

Damit Sie wissen, woran Sie sind — und damit der Preis für das bezahlt wird, was tatsächlich drin ist.

  • Live-Coaching und Einzeltermine

    Die Kurse sind aufgezeichnet. Fragen beantworten wir per E-Mail und im Chat, aber es gibt keine Videocalls und keine Betreuung Ihres Kontos.

  • Zertifikate und Prüfungen

    Es gibt keine Benotung und keine Teilnahmeurkunde. Das Ergebnis ist Ihr überarbeiteter Shop, nicht ein Dokument.

  • Umsatz- oder Ranking-Versprechen

    Ob eine Maßnahme wirkt, hängt von Produkt, Markt und Umsetzung ab. Wir zeigen, wie Sie das messen — wir versprechen kein Ergebnis.

  • Rechtsberatung

    Wo es um DSGVO, Preisangaben oder Kooperationsverträge geht, erklären wir die gängige Praxis und die Technik. Für Ihren Einzelfall braucht es eine Fachperson.

  • Stundenlange Einzelvideos

    Eine Lektion, ein Thema. Was länger dauern würde, wird auf mehrere Lektionen verteilt.